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Lehrkonzept

Das Konzept des Lehrstuhls basiert auf der Leibniz’schen Prämisse theoria cum praxi, wonach sich Lehre, Forschung und Praxis nicht ausschließen, sondern wechselseitig bedingen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, legt der Lehrstuhl großen Wert auf diese drei Pfeiler und deren synergetische Verknüpfung.

Die Lehrinhalte umfassen die Bereiche Strategie sowie die damit verbundenen Felder Innovation, Organisationstheorie und Netzwerkforschung. Das Curriculum wird in deutscher und englischer Sprache angeboten. Zentrale Bausteine des Lehrkonzepts sind zum einen ausgewählte Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis (z.B. Umgang mit der Finanzkrise oder technologischer Unsicherheit in der Automobilindustrie), zum anderen die aktuelle Forschungsarbeit des Lehrstuhls (z.B. der Reaktorvorfall in Fukushima und die Konsequenzen für DAX-30-Unternehmen oder das Management von Projektnetzwerken). Als konkrete Untersuchungskontexte dienen sowohl profitorientierte Unternehmen, als auch öffentliche Einrichtungen (z.B. Städteverwaltungen), gemeinnützige Organisationen ("Nonprofit organizations"; z.B. Wikimedia) oder Nichtregierungsorganisationen ("Non-governmental organizations"). Auf diese Weise werden Studierende gleichermaßen für aktuelle Praxisprobleme und wissenschaftliche Fragestellungen sensibilisiert, und somit zu einem reflektierten Umgang mit Wissenschaft und Praxis angeregt.

In diesem Zusammenhang ist es vorrangige Zielsetzung, nicht nur den State-of-the-Art der Forschung oder aktuelle Problemlagen der Organisationspraxis per se zu präsentieren. Vielmehr soll nebst der Fach-, Problemlösungs-, Sozial- und Methodenkompetenz auch die Reflexionsfähigkeit gefördert werden. Eine kompetent-kritische Haltung soll die Studierenden befähigen, sich mit aktuellen Phänomenen und Problemlagen lösungsorientiert zu befassen ohne dabei unterschiedliche Perspektiven und Interessenslagen außer Acht zu lassen. Dies dient als Fundament für wissenschaftlichen Nachwuchs, der Führungsaufgaben in Wissenschaft oder Praxis angemessen nachkommen kann.

Neben der Fachkompetenz, der Problemlösungs- und Methodenkompetenz soll durch drei bewährte Lehrformate, die einen stark interaktiven Charakter haben, auch die Sozialkompetenz der Studierenden gefördert werden. Weitere Informationen zur konzeptionellen Ausgestaltung der Lehrformate (Grundlagenveranstaltung, Masterveranstaltungen, Kleingruppenübungen, Seminare, Gastvorträge und Exkursionen) erhalten sie hier.